Joachim Adolphi

Struktur als Protokoll des Werdens


Schlagwort: Erwartungsbaum

Alle Artikel mit dem Schlagwort „Erwartungsbaum“

4.3.1.4 Musik und Ohr

Wie hört eigentlich unser Ohr? Kann man das einfach verstehen und berechnen? In der Schule haben wir die Physiologie des menschlichen Ohres als ein wesentliches Sinnesorgan grob kennengelernt. In der Schule haben wir etwas über musikalische Töne und Grundharmonien gelernt. Vielleicht haben wir sogar Töne elektrisch erzeugt und die Schwingung am Oszilloskop betrachtet. Aber hat …

4.4.3 Struktur der Sprache: Satzbau

Was macht man mit den Struktur-Elementen einer Sprache? Man baut aus den Elementen „Sätze“. Man baut aus Sätzen Satz-Gruppen (Absätze). Je nach Sprachfamilie und Sprache gibt es dafür unterschiedliche Regeln. Und noch ein Schmäckerchen: Es gibt die schriftliche und die mündliche Sprache. Sie unterscheiden sich schon deshalb, weil man bei der mündlichen mehr Freiheitsgrade hat, …

4.3.3.1 Hänschen klein

Mit dem kleinen Hänschen müssen wir uns noch genauer befassen. Der ständig mitlaufende Erwartungsbaum des geübten Musik-Hörers vergleicht „just in time“ den Fortgang des Gehörten mit dem Erwarteten. Eine Abweichung kann zweierlei bewirken: – freudige Überraschung, Wiedererkennen einer Varianten-Struktur-Möglichkeit, Bestätigung des Selbst, Neugier auf weitere Abweichungen, Schärfung der Aufmerksamkeit – verstimmte Ablehnung, Unverständnis des Gegenüber, …

4.1.1.3 Struktur der Struktur: Erkennen und Mitdenken

Die Funktions-Struktur unseres Hirns ermöglicht uns etwas, das bisher kein Computer kann: a) Einen ununterbrochen fortlaufenden Möglichkeitsbaum („Erwatungsbaum“) der Folgen des von uns im Jetzt Erkannten für die zu erwartende Zukunft aufzubauen. (Das können auch die Tiere, siehe dort!) b) „Fehler“ in komplexen Strukturen („Bildern“) zu erkennen, für die ein Erwartungsvergleich vorliegt. Beides, der Möglichkeitsbaum …