Joachim Adolphi

Struktur als Protokoll des Werdens


Schlagwort: Sequenz

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3.1 Tonleiter-Sequenz

Die einfachste Sequenz ergibt sich aus je vier Tönen der Tonleiter, am leichtesten nachzuempfinden in der Kadenz, die im Quintenzirkel abwärts (nach links) läuft. Man fängt also auf der Quinte an, die man ja sozusagen der Tonika zuordnen kann, weil sie deren Grundton wäre. Beginnen wir in A-Dur (4 Achtel und eine Halbe im 4/4-Takt): …

3.4 Chromatische Tritonus-Sequenz

Zuerst muss erst einmal geklärt werden, was unter „Tritonus“ verstanden werden soll. Wie das Wort schon sagt, ist es ein Dreiton-Intervall, also ein Abstand von drei Ganztönen zwischen zwei Tönen. In der Dur-Tonleiter kommt das nur einmal vor, in C-Dur zwischen f und h (drei schwarze Tasten auf dem Klavier dazwischen). Beide Töne sind Bestandteil …

3. Sequenzen in der Modulation

Besonders schön sind Folgen gleicher harmonischer Bezüge (strukturell ganz allgemein „Sequenzen“ genannt). Sie können unterschiedlich raffiniert aufgebaut sein, alle basieren aber immer auf den relativen Bezügen des Quintenzirkels und der wohltemperierten Tonleiter. Hier können wegen der Vielzahl der Möglichkeiten nur einige wenige Beispiele angeführt werden.