Joachim Adolphi

Struktur als Protokoll des Werdens


0.2.0 Spinnen

Spinnen gehören NICHT zu den Insekten, wohl aber zu den Gliederfüßern. Trotzdem sollen sie hier zu ihrem Recht kommen, denn sie bewohnen häufig den gleichen Lebensraum, sind doch Insekten oft ihre Beute.

Hier also eine einfache Sammlung von Fotos der letzten Jahre. (Präparate von Spinnen wären sehr aufwändig, da ihr Hinterleib beim Trocknen zusammensackt und also ausgestopft werden müsste.)

Zebra-Springspinne mit ihrer Beute (Stubenfliege) an der Hauswand. Diese Spinnen-Art ist seit Jahren unser ständiger Mitbewohner und macht viel Spaß beim gemeinsamen Spielen: Sie weichen rückwärts einem sich nähernden Finger aus, und springen, in die Ecke getrieben, darüber hinweg. Ihr 3-D-Sehen ist beeindruckend!

Krabbenspinnen warten geduldig auf ihre Beute in bunten Blüten. Besonders die Schwebfliegen haben sich dem angepasst und beobachten und warten lange, bevor sie sich setzen.

Hausspinne in ihrem eigenartigen Gewirk.

Garten-Kreuzspinnen-Pärchen beim Liebesspiel.

Eichblatt-Spinne im Morgentau.

Etwa 45 min dauert der Bau eines Radnetzes. Es ist äußerst faszinierend, seinem Entstehen zuzusehen. Die Variabilität der Anpassung der ersten Schritte an die geometrischen Gegebenheiten der Umgebung und die Konsequenz der zuverlässigen systematischen Vollendung im Inneren ist beeindruckend.

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