Joachim Adolphi

Struktur als Protokoll des Werdens


Schlagwort: Kristall

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0.3.1 Struktur-Besonderheit: Kristall-Zwillinge und -Mehrlinge

kommt

2.7 Einfluss des Zeitfaktors: Tiefengesteine

Geringe Löslichkeiten, geringe Diffusionskonstanten, riesige Abmessungen von Raum UND Zeit: Das alles kann wunderbar zusammenpassen und die vielfältigsten Strukturen hinterlassen. Das ist es, was uns bei einem Spaziergang an einem Geröllstrand mit eiszeitlicher Vergangenheit auch als Laien fasziniert: Jeder nasse Stein sieht gaaaanz gaaanz anders aus als sein Nachbar! (Vergleiche die Bilder unter 2.4.3.6!) Wenn …

Kristallografie

(letzte Änderung: 02.05.2018) Die Kristallografie behandelt die logischen Zusammenhänge zwischen den Kristallformen aus geometrischer Sicht und bezieht sich natürlich auf physikochemische Grundlagen und nutzt mathematische Methoden. Es ist eine lange historisch gewachsene Wissenschaft und ist deshalb vielen alten Begriffen und didaktischen Methoden verpflichtet und ist eng an die Mineralogie gebunden. Hier wird vorgeschlagen, den didaktischen …

2.4.3.4 Die „Trachten“ der Kristalle

Unter „Tracht“ versteht man eine Verzerrung der isometrischen (alle gleichwertigen Flächen haben den gleichen Zentralabstand) Form. Am einfachsten ist das am Würfel vorstellbar: Er wird zum Quader. Die Winkel bleiben zwar alle erhalten (und damit der jeweilige Flächentyp), aber die Flächen verändern ihre Form. Spannender ist das, wenn mehrere Flächentypen gleichzeitig auftauchen und ihre Flächenverhältnisse …

2.4 Kunstgriff der Diskretisierung quasistetiger Medien (mit Erhaltungssatz): Kristalle und andere Erscheinungen (Riffel, OF-Wellen usw. usf.)

Frage: Kann man eine Methode finden, um Strukturen in stetigen Medien als Ergebnis einer Modellierung zu erhalten, ohne dass man analytische Lösungen hat? Wirklich stetige Medien gibt es nur in der Theorie, da ja alles aus Atomen oder Molekülen besteht. Der „Kunstgriff“ der Diskretisierung ist aber so gemeint, dass man die Größe der diskreten Elemente …

2.4.3 Mischung von räumlichen, flächigen, linienartigen und punktförmigen Effekten: Kristalle

Beim Anblick von Kristallen fragt man sich sofort: Wie konnte das „passieren“, dass sie so glatt, so scharfkantig und scharfeckig sind, als ob sie jemand geschliffen hätte? Und diese Frage kann man sich auf sehr unterschiedlichen wissenschaftlichen Ebenen stellen! Es ist hier wie bei vielen Dingen des Lebens: Je tiefer man eindringt, desto mehr neue …

2.1.2 Sind Basaltsäulen sechseckig?

Frage: Warum ist bei Basaltsäulen die Sechseckigkeit häufig besser ausgebildet als bei Oberflächen-Rissen? Kann man auch das modellieren? Gibt man nun dem Riss im abkühlenden Basalt die Möglichkeit, viel tiefer ins Material eindringen zu können als beim trocknenden Schlamm (vorige Seite wird als bekannt vorausgesetzt!), so werden sich manche Risse zufällig treffen und damit je …