Joachim Adolphi

Struktur als Protokoll des Werdens


2.7.2 Energetische Betrachtungen zur Entstehung von „Gefüge“

(letzte Änderung: 02.05.2018)

Unter Gefüge versteht man im allgemeinen die Formen und die räumlichen Anordnungen von Gebieten unterschiedlicher Zusammensetzung, welche meist durch eine Entmischung eines Ausgangsmaterials oder bewusste technologische Kompositionen entstehen. Dieses Gefüge kann durch weitere Einflüsse nachträglich wiederun verändert werden, was man bei der gezielten Einstellung bestimmter Eigenschaften von Stahl oder Verbundmaterialien nutzt und was bei geologische Prozessen mit Steinen passiert, die aus unterschiedlichen Mineraen bestehen.

(Wissenschaftlich: Der Begriff Gefüge kennzeichnet die Beschaffenheit der Gesamtheit jener Teilvolumina, von denen jedes hinsichtlich seiner Zusammensetzung und der räumlichen Anordnung seiner Bausteine in Bezug auf ein in den Werkstoff gelegtes ortsfestes Achsenkreuz in erster Näherung homogen ist. Das Gefüge ist durch die Art, Form, Größe, Verteilung und Orientierung der Gefügebestandteile charakterisiert. [Schatt])

Hier sollen nur einige Spezialfälle betrachtet werden, die zum Thema „Struktur als Protokoll des Werdens“ besonders gut passen.

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