0.5.1.7 Der Dritte Haupt-Amethyst Am3
Das Band ist häufig schön fliederfarben angelegt und zeigt ein sehr feines Gefüge, das in seiner Mitte manchmal in ein helles Band bis hin zu Chalcedon übergeht.
1: fliederfarbene große Amethyst-Kristalle mit meist dunkleren Spitzen, manchmal sehr blass
2: gegliederte schmale Chalcedon-Zwischenlage oder weiße Quarzkappen als „Mittellinie“ (in Cunnersdorf oft kristalliner Morion mit zwei weißen Kappen-Zonierungen, in Döbra oft rot, in Berthelsdorf manchmal reich gegliedert und sehr schön weiß gezont!)
3: helles breites Quarzband, das manchmal blass fliederfarben (meist gelblich) ist

Trotz der hämatitisierten Risse gut zu erkennendes Band, das in diesem Stück das breiteste von allen ist (Schnee-Winter-Fund in der algenfreien Müglitz)

Man muss aber nach 30 Sekunden immer wieder aus dem Wasser kommen, sonst lässt der Kälte-Schmerz nach, was gefährlich werden kann… (später habe ich mir Neopren-Wathosen gekauft)
Die Variabilität des Dritten Haupt-Amethysts nimmt mit der Entfernung vom „Roten Felsen“ zu, wie oben bei der „Mittellinie“ schon angedeutet worden ist. Hier wieder einige Beispiele, die das belegen:
Man kann also sehen, dass der Dritte Haupt-Amethyst zwar überall vorkommt, aber offenbar sehr unterscheidliche Bildungsbedingungen hatte.
Auch das bestätigt die These, dass vorher (RQ!) eine Pause gewesen sein kann, in der die Austauschbedingungen verändert worden sind.
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