Joachim Adolphi

Struktur als Protokoll des Werdens


Schlagwort: Harmonie

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2. Modulation ohne bleibenden Dreiklangton

Modulationen, bei denen kein Dreiklangton erhalten bleibt, kann man „Rückung“ nennen. Im engeren Sinne gehört natürlich auch der Übergang zur Duodominante (siehe dort) schon dazu, wenn man nämlich die kleine Septime nicht dazuzählt. Hier sollen einige Spezialfälle besprochen werden, die wegen ihrer treibenden Kraft (Leitton-Effekt: Auflösung wird nahegelegt!) gern eingesetzt werden.

0. Vorwort: Relatives und Absolutes in der Harmonik

MAXIMAL-ZIEL: Einen „Titel“ richtig verstehen, denn dann kann man über ihn in jeder beliebigen Tonart improvisieren. MINIMAL-ZIEL: Nach Noten und Harmonie-Hinweisen spielerisch einen Titel melodisch erweitern. Für das Maximal-Ziel muss man einen absoluten und drei relative Bezüge spielerisch beherrschen: – Die Töne der Tonleitern (und damit die Namen der Quinten im Quintenzirkel) sind absolut vorgegeben …

Harmonie in der Musik theoretisch und an Beispielen

Hier möchte ich mich als Physiker (also „nur“ Hobby-Musiker) an Hobby-Musiker wenden, um mit möglichst wenig Fachbegriffen dazu beizutragen, das Zusammenspiel nach Noten oder Intuition („Improvisation“) zu erleichtern. Wenn man über das Zusammenspiel auch mit Worten kommunizieren will, kommt man um ein gemeinsames Verständnis von Begriffsinhalten nicht herum. Die Musik ist ein wunderbares akustisches Geschehen, …

4.3.3.4 Chopin

Eins meiner Lieblings-Stücke zum Spielen in völliger Dunkelheit ist der cis-Moll-Walzer von Chopin: Als Elfjähriger war ich nicht sofort in der Lage, die harmonischen Bezüge theoretisch zu verstehen, aber ihr „Drive“ hat mich bald gefangen. Wie bei Beethoven im Abschnitt 4.3.3.3 geht es mit einem Auftakt auf der Quinte los, was schnell mit dem Volltakt …

4.3.3.1 Harmonie und Psyche

Frage: Kann man sein Harmoniebedürfnis mit Musik stillen? Antwort: JA!! Der Begriff der Harmonie ist in der Musik klarer gefasst als in der Psychologie. Musikalische Harmonie ist auch ohne theoretisches Vorwissen psychisch als ganz allgemeine Harmonie im Sinne von wortloser (und für den Laien nicht in Worte zu fassender) „Stimmigkeit“ ERLEBBAR. Musikalische Harmonielehre kennt viele …

4.3.1.2 Musik-Strukturelement 2: Tonhöhe als Melodie und Harmonie

(letzte Änderung: 21.06.2022) Musik kann auch aus Geräuschen ohne erkennbare Tonhöhe bestehen und wird auch als Musik anerkannt, wenn es ein reines Rhythmus-Geschehen mit entsprechenden Instrumenten ist: Rasseln, Klappern, Blechtöpfe usw. usf. Damit kann man wunderbare Effekte über die Lautstärke und den geschachtelten Zeitablauf sowie über das Wechselspiel der Teilnehmer erreichen. (Vergleiche Strukturelement 1!) Hier …